Geo-Redundanz schafft Sicherheit

Vergangenen Mittwoch hat sich ein Großbrand in einem der größten Rechenzentren Europas in Straßburg zugetragen. Das Feuer war in der Nacht zu Mittwoch in einem der Rechenzentren des Hosting-Anbieters OVH ausgebrochen.

Die Folgen des Großbrands sind verherend:
3,6 Millionen Webseiten waren zumindest eine Zeit lang nicht erreichbar. Zu den Kunden gehörten neben Online-Spiele-Betreiber auch Behörden in Frankreich. Viele wertvolle Informationen sind durch den Brand endgültig verloren gegangen.

Unsere Server befinden sich zwar ebenfalls nur an einem Standort in Deutschland. Jedoch sichern wir unsere Dienste mindestens 1x täglich an einem weiteren Standort. Mit Hilfe unseres CDN-Partners Cloudflare erhöht sich zusätzlich die internationale Verfügbarkeit unserer Dienste, wofür in Europa 47 Rechenzentren zur Verfügung stehen.

Durch die Vernetzung von Rechenzentren kann ein vorübergehender Server-Ausfall in Teilen kompensiert werden. Das Rechenzentrum in Straßburg ist nicht Teil unseres Distributions-Netzwerks.

Die Lösung: Geo-Redundanz

Modernen Rechenzentren stehen verschiedene Mittel zur Verfügung, um einen Brand oder wenigstens einen großen Brandausbruch zu verhindern. Warum sich der Brand derartig ausweiten konnte, ist bislang unklar. Fakt ist: Jede Anstrengung, einen Brand zu verhindern, vermindert zwar das Risiko eines Eintritts, kann aber niemals gänzlich verhindert werden. Aus diesem Grund ist die sog. Geo-Redundanz ein geeignetes Mittel, um für diesen Fall vorbereitet zu sein. Hierbei werden Daten nicht nur lokal redundant gespeichert, sondern auch auf verschiedene Standorte verteilt.

In Bezug auf die Verfügbarkeit unserer Dienste haben wir den Anspruch, Sie transparent über Ausfallzeiten zu informieren. In unserem unabhängigen Online-Monitor können Sie den Online-Status unserer Dienste zu jeder Zeit nachverfolgen.