Was ist die DSGVO?

Ein Symbolbild Cyber-Sicherheit

Die Allgemeine Datenschutzverordnung (DSGVO) ist ein umfassendes Datenschutzgesetz, das im Mai 2018 in Kraft getreten ist. Sie ersetzt die EU-Datenschutzrichtlinie von 1995 und stärkt die Rechte des Einzelnen in Bezug auf seine personenbezogenen Daten.

Nach der DSGVO sind personenbezogene Daten alle Informationen, die sich auf eine identifizierbare Person beziehen. Dazu gehören Informationen wie der Name einer Person, ihre E-Mail-Adresse und ihre IP-Adresse. Die DSGVO gilt für jede Organisation, die personenbezogene Daten von Personen in der Europäischen Union verarbeitet, unabhängig davon, wo sich die Organisation befindet.

Eine der wichtigsten Bestimmungen der DSGVO ist die Anforderung an Organisationen, die ausdrückliche und informierte Zustimmung von Einzelpersonen einzuholen, bevor sie deren personenbezogene Daten erfassen und verarbeiten. Das bedeutet, dass Unternehmen klare und präzise Informationen über die Verwendung der Daten bereitstellen müssen und dass die Personen der Erhebung und Verarbeitung ihrer Daten zustimmen müssen.

Betroffenenrechte

Ein weiterer wichtiger Aspekt der DSGVO ist das Recht auf Zugang zu personenbezogenen Daten. Einzelpersonen haben das Recht, Zugang zu ihren personenbezogenen Daten zu verlangen, und Organisationen müssen diese Informationen innerhalb eines Monats nach der Anfrage zur Verfügung stellen. Darüber hinaus haben Einzelpersonen das Recht, die Berichtigung oder Löschung ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, wenn diese unrichtig sind oder unrechtmäßig verarbeitet wurden.

Empfindliche Sanktionen

Die DSGVO sieht auch strenge Strafen für Organisationen vor, die die Verordnung nicht einhalten. Verstöße können zu Geldstrafen von bis zu 4 % des weltweiten Jahresumsatzes einer Organisation oder 20 Millionen Euro (je nachdem, welcher Betrag höher ist) führen.

Insgesamt ist die DSGVO ein bedeutender Schritt nach vorn beim Schutz der personenbezogenen Daten von Einzelpersonen in der Europäischen Union. Sie legt klare Regeln fest, die Organisationen befolgen müssen, und gibt Einzelpersonen mehr Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten. Zwar müssen die Unternehmen möglicherweise ihre Praktiken der Datenerfassung und -verarbeitung ändern, doch die Vorteile eines verbesserten Datenschutzes und einer höheren Sicherheit sind die Mühe allemal wert.

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