Der Software-Anbieter Electronic Arts (EA) wurde gehackt. Dabei wurden die Quellcodes von FIFA 21 und der Battlefield-Engine gestohlen und im Netz zum Verkauf angeboten. Insgesamt gelangt es den Angreifern 780 GB an Daten von den Servern zu entwenden. EA bestätigt den Angriff und teilt in einer Stellungsnahme mit: “Wir untersuchen einen Vorfall, bei dem Dritte in unser Netzwerk eingedrungen sind und eine begrenzte Menge an Spiel-Quellcode und zugehörigen Tools gestohlen haben.”

Keine Spielerdaten betroffen

EA teilt zudem mit, dass keine Spielerdaten vom Angriff betroffen seien: “Es wurde nicht auf Spielerdaten zugegriffen und wir haben keinen Grund zu der Annahme, dass es ein Risiko für die Privatsphäre der Spieler gibt. Nach diesem Vorfall haben wir bereits Sicherheitsverbesserungen vorgenommen und erwarten keine Auswirkungen auf unsere Spiele oder unser Geschäft. Wir arbeiten aktiv mit Strafverfolgungsbehörden und anderen Experten im Rahmen der laufenden strafrechtlichen Ermittlungen zusammen.”

Angriff mit Hilfe eines Cookies

Der Angriff soll mit Hilfe eines Cookies stattgefunden haben. In diesem Cookie sei ein Passwort eines Mitarbeiters für eine Slack-Gruppe gespeichert, mit dessen Hilfe die Angreifer in das Forum eingedrungen sind. Dort wurden neue Zugänge über den IT-Support beantragt. Die Angreifer belegen Ihren Angriff mittels Screenshots.

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